Worldcom-Skandal reißt Börsen in die Tiefe Die Geschäftswelt steht möglicherweise vor dem größten Fall von Bilanzbetrug in der Geschichte: Wie Worldcoms
interne Revision festgestellt hat, wurden Ausgaben in der Bilanz als Investitionen ausgewiesen. Dadurch soll der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen um 3,8 Milliarden Dollar aufgebläht worden sein. Der US-Konzern muss die Geschäftsergebnisse für das Jahr 2001 und für das erste Quartal dieses Jahres neu herausgeben und wird am Freitag mit der Entlassung von 17.000 Mitarbeitern – allen voran Finanzchef Scott Sullivan – beginnen. Ob das Unternehmen mit derzeit 30 Milliarden US-Dollar Schulden
überleben kann, ist fraglich. Die Aktie ist nach US-Börsenschluss um weitere 80 Prozent eingebrochen. (Computerwoche online vom 26.06.2002) |