Oracle soll nochmals über die Bücher Mit dem Prozessor-basierten Lizenzmodell hat sich Oracle viel Ärger eingehandelt. Das Management des Datenbankherstellers wurde auf der europäischen Oracle World regelrecht mit Fragen und Vorwürfen bombardiert. Mehr Transparenz soll künftig ein ”Software Investment
Guide” bieten, den die Ellison-Truppe Ende Juli veröffentlichen will. Zwar wird der Guide für mehr Klarheit sorgen, in welchen Szenarien der Anwender wie viel zu bezahlen hat, doch an einigen Merkwürdigkeiten der Lizenzpolitik ändert er auch nichts. So muss etwa ein Enterprise-Kunde, der in seinen Multiprozessor-Servern eine Software-basierte Segmentierung oder Processor Ressource Assignment einsetzt, dennoch für jeden Prozessor eine Lizenz erwerben – und die kostet in der Enterprise Edition
von ”Oracle 9I” 40000 Dollar pro CPU. (Computerworld online vom 27.06.2002) | |