Wie kommt man an 2% Zinsen pro Woche ?!
Untertitel: Oder lassen Sie Ihr Geld für 3% Zinsen p.a. auf dem Sparbuch liegen?


Ich möchte Ihnen hier ausführlich schildern, wie leicht Ihnen Ihr Geld abhanden kommen kann. Sie werden nach der Lektüre zumindest einen Weg genau erkennen können und nicht mehr zu den Unwissenden und Leichtgläubigen gehören.

Es war Anfang Februar in Frankfurt. Wir saßen im Büro von K.   K war Vorsitzender eines Regionalverbandes und wir sprachen über meinen geplanten Beitritt in den Verband, über die allgemeine Wirtschaftssituation und Gott und die Welt.
Wir tranken selbstgebrauten Cappuchino, die Athmosphäre war überaus angenehm, nach einer halben Stunde hatte ich das Gefühl, den Mann kenne ich schon jahrelang.

Seine Art des Redens war höchst unaufdringlich, eher zögerlich, nicht im entferntesten draufgängerisch. Überlegt, besonnen, so könnte man es am besten beschreiben.
Wir lachten viel. Es passieren ja auch ständig Dinge, über die man lachen kann. Firmen gehen pleite, Privatpersonen melden Insolvenz an, die Börse wackelt, angelegtes Geld bringt Unwissenden nur magere Zinsen und, so man Geld wirklich dringend benötigt, bekommt man keines. Wenn überhaupt, dann nur mit horrenden Zinsen...
Wenn man mal anfängt, kann man kaum noch aufhören. Mit Lachen.

Also kamen wir natürlich auch auf das Thema: Geld verdienen. Warum nicht Gutes tun und Menschen dabei helfen, reich bzw. noch reicher zu werden? Und daran dann angemessen zu partizipieren. Eine Frage, die er in den Raum stellte...

Wie sollte das denn funktionieren, wollte ich wissen. Ich dachte im ersten Augenblick an Anlagenberatung und Versicherungen auf Provisionsbasis und ähnliches Schreckliche (mir liegt so etwas überhaupt nicht und lehne das auch kategorisch ab!!).
Nun, führte er aus, normalerweise ginge das nicht so einfach. Man müsse  den Zugang zu bestimmten Institutionen und dortigen Personen haben und könne sich dann in bestimmte (Trading-)Programme einklinken, die eine hohe Verzinsung brächten. Ob ich denn nie von so etwas gehört hätte, schob er nach. Man könne auch über die gleichen Kanäle an Kapital kommen. Und das wäre doch interessant für mich, da ich als Berater doch sicher oft im Thema Finanzierung, Investorensuche, Kapitalanlage etc. stünde.
Jetzt wurde ich doch hellhörig, denn in meine bislang eher konservativ orientierte Arbeitsweise konnte ja durchaus eine neue, gute Idee einfließen.

Also sollte er mir doch ausführen, wie denn dieser interessante Zugang funktionieren würde.
Nur mit und über ihn, schickte er gleich voraus. Weil er die entsprechenden Leute kenne. Nun gut, daran ist ja nichts auszusetzen. Wichtig sei, so führte er weiter aus, dass die Interessierten über genug Kapital verfügten und bereit seien, im Vorfeld entsprechende Gebühren zu begleichen.
Ups. War da etwa ein Haken an der Sache, dachte ich bei mir...?



Zum 2ten Teil geht´s hier.


 

 

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